|
|
| Aktuelles Thema |
Regensburg zu meiner Zeit
Damals, ... Eine kleine Zeitreise von Christoph Kukofka
... nach dem Krieg, als amerikanische Panzerkolonnen durch die Stadt dröhnten,
die Nibelungenkaserne „Fort Skelly“ hieß und dort – 1963 –
Salutschüsse vom Tod Kennedys kündeten,
1964, als die Schlittschuhläufer vom Protzenweiher und anderen
aufgespritzten Eisflächen ins neu erbaute Eisstadion an der
Nibelungenbrücke umzogen und die letzte Straßenbahn
quietschend durch die engen Altstadtstraßen rollte,
1967, als in Bayerns erstem Einkaufszentrum, dem DEZ – im Volksmund
auch „Quelle-Einkaufszentrum“ – die Ladenkassen zu klingeln begannen
und als sich an der Universität die ersten Studenten einschrieben und
ein Jahr später, als im Astoria-Kino am Weißgerbergraben
„Das Lied vom Tod“ erklang,
1971, als die „Neue Heimat“ auf dem Dreibäumerlberg
„Klein Manhattan“ errichtete und neben dem Baggerweiher
das Westbad entstand, mit einem Zeltdach „ähnlich“ dem
des Münchner Olympia-Stadions,
1972, als die Wählergruppe „Junge Alternative“ den Fürsten
öffentlich aufforderte: „Öffnen Sie den Park, Durchlaucht!“,
als das alte Kaufhaus „Merkur“ abgerissen
wurde und 1973
dem „Horten“ Platz machte und als die Regensburger
ihr erstes Bürgerfest feierten,
1977, als Wallenstein – alias Rolf Boysen – fürs Fernsehen durch die
historische Altstadt ritt und 1979, als AC/DC-Gitarrist Angus Young
auf den Schultern von Bon Scott (+1980) durchs Publikum der
RT-Halle getragen wurde,
1988, zu einer Zeit, in der das „Lokanta“ noch
„Schwedenkugel“ hieß und Reinhard Kellner
noch Stadtrat der Grünen war, als die Donau
den Rekord des Jahrhunderts brach,
1992, als der OB noch weiblich war und Meier
hieß, und als zum ersten Mal Tausende gegen
Fremdenfeindlichkeit
und Intoleranz
auf die Straßen gingen,
1995, als das einstige Capitol-Kino am Arnulfplatz abgerissen
werden sollte und dadurch das Velodrom wiederentdeckt wurde,
1997, als die Steinerne Brücke für Autos gesperrt wurde
und eine Initiative den ersten erfolgreichen
Bürgerentscheid bejubelte,
und damals, 2006, als sich Regensburg im
Ausnahmezustand befand, die Kanaldeckel
zugeschweißt wurden und unentwegt
Hubschrauber knatternd die Sonne verdeckten,
ja damals war alles noch ga-a-a-nz anders! Besser?
Schlechter? Dies zu beurteilen bleibt jedem
selbst überlassen.
Begeben Sie sich mit uns auf
eine nostalgische Reise
durch „Regensburg zu
meiner Zeit“. Christoph Kukofka
|
zum Seitenanfang
|
|
 |

Unterstützen Sie unsere
Bücher für einen guten Zweck
Bücher sind zu schade für die Papiertonne!
Wir bringen Ihre Bücher unter die Leute:
Internet-Antiquariat
Obere Bachgasse 21,
Telefon 5676746,
Mo-Fr 12-17 und Sa 10-12 Uhr
Buch & Kult (Internet-Abteilung, Basar und Trödel),
Dr. Gessler-Str.8 / Königswiesen, Telefon 9428593,
Mi-Fr 14-18 und Sa 10-16 Uhr
Kostenlose Abholung unter
Telefon 563785
Bücherladen
im Büro Steckgasse 6 (Nähe Obermünsterplatz)
Montag bis Freitag 10 - 14 Uhr
Samstag 10 - 12 Uhr
Bücherkiste
am Alten Kornmarkt!
Montag bis Freitag 11 - 17 Uhr
Samstag 11 - 16 Uhr
Bücherbasar
Fußgängerzone Vier-Eimer-Platz
Mittwoch, Freitag und Samstag 10 - 16 Uhr
(nur bei schönem Wetter!)
Antiquariat im Internet
Hier geht's zur Bücherseite
Infos und Telefon über STRUDL-Büro
|
|